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28. März 2023

Bundesamt für Statistik

2014-21: Intensivpflege in den Spitälern

Rund sechs Prozent der Hospitalisierungen erfordern Intensivpflege. Dieser Anteil ist seit 2014 stabil. Intensivmedizinisch betreute Personen sind mehrheitlich zwischen 60 und 84 Jahre alt, jedes Jahr werden aber auch rund 5000 Neugeborene und Säuglinge in die Intensivpflege aufgenommen.

Rund sechs Prozent der Hospitalisierungen erfordern Intensivpflege. Dieser Anteil ist seit 2014 relativ stabil und macht rund 80 000 stationäre Spitalaufenthalte pro Jahr aus. Männer sind in der Mehrzahl (59%) und mehr als die Hälfte der auf einer Intensivstation betreuten Personen sind zwischen 60 und 84 Jahre alt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Kleinkinder

In fast einem Drittel der Fälle werden die intensivmedizinisch versorgten Personen aufgrund einer Krankheit des Kreislaufsystems wie einem Myokardinfarkt hospitalisiert. Die zweit- und dritthäufigsten Diagnosen sind Verletzungen und Tumoren. Die Hälfte der Aufenthalte in einer Intensivstation dauert maximal 31 Stunden.

Auch Kleinkinder sind von der Intensivpflege betroffen. Jedes Jahr werden über 4700 Neugeborene und Kinder unter einem Jahr intensivmedizinisch betreut.

Bei den Kleinkindern sind sehr frühe Frühgeburten (vor Vollendung der 32. Schwangerschaftswoche) und Neugeborene mit niedrigem Geburtsgewicht (weniger als 2500 g) stark übervertreten. Sie benötigen überdurchschnittlich lange Intensivpflege, in der Hälfte der Fälle mehr als 80 Stunden.

Bei zehn Prozent der Hospitalisierungen mit Intensivpflege stirbt die Patientin oder der Patient im Spital. Bis im Alter von 40 Jahren liegt dieser Anteil unter drei Prozent. Danach steigt er mit zunehmendem Alter bis auf 18,5 Prozent bei den Personen ab 85 Jahren an.

Beitragsbild: Von Herraez, Canva.com

   

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