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Zwischen 2020 und 2021 waren psychische Störungen zum ersten Mal die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung bei den 10- bis 24-Jährigen (19 532 Fälle), gefolgt von Verletzungen (19 243 Fälle).
Im Vergleich zum Vorjahr ist 2021 bei den jungen Frauen zwischen 10 und 24 Jahren ein Anstieg der Hospitalisierungen wegen psychischer Störungen um 26 Prozent zu verzeichnen. 2020 hatte die Zunahme bereits 6 Prozent betragen. Zwischen 2020 und 2021 betrug er bei den 10- bis 14-jährigen Mädchen sogar 52 Prozent.
Bei den jungen Männern zwischen 10 und 24 Jahren stieg die Zahl der Hospitalisierungen wegen psychischer Störungen moderater (+2% im Jahr 2020, +6% im Jahr 2021).
2020, im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie, waren die am häufigsten aufgetretenen Störungen bei jungen Frauen affektive Störungen (hauptsächlich Depressionen; +14%) und bei jungen Männern Störungen durch psychotrope Substanzen (+8%). 2021 nahmen die affektiven Störungen auch bei den jungen Männern deutlich zu (+14%) und bei den jungen Frauen kam es zu einem ausserordentlichen Anstieg um 42 Prozent.
Die rund 20 000 Hospitalisierungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen, die 2021 verzeichnet wurden, entfielen auf insgesamt 12 923 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 24 Jahren. Von diesen rund 13 000 Personen war fast die Hälfte (6465) nie zuvor wegen psychischer Störungen hospitalisiert worden. 2021 lag die Zahl der neuen Fälle 29 Prozent über dem Vorjahreswert und damit deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Zunahme von 6 Prozent zwischen 2016 und 2020.
Bei den 10- bis 24-Jährigen wurden deutlich mehr ambulante psychiatrische Behandlungen im Spital (ohne Hospitalisierungen) verzeichnet: +4 Prozent im Jahr 2020 und +16 Prozent im Jahr 2021. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich waren es insgesamt die jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren, die 2021 am häufigsten psychiatrische Behandlungen beanspruchten.
Beitragsbild: Karolina Grabowska via Pexels